Pilates vs. Krafttraining – Gehört beides vielleicht zusammen?
Ein Gastbeitrag von: Ines Ens, zertifizierte Pilates- und Yopi-Trainerin
Viele Menschen stellen sich die Frage: Soll ich Pilates machen oder lieber Krafttraining? Die gute Nachricht: Du musst dich nicht entscheiden. Tatsächlich ergänzen sich beide Trainingsformen hervorragend und können gemeinsam für mehr Kraft, Beweglichkeit, Stabilität und ein besseres Körpergefühl sorgen.
Pilates und Krafttraining werden oft als zwei unterschiedliche Trainingswelten betrachtet. Auf der einen Seite kontrollierte, fließende Bewegungen, Atmung und Körperwahrnehmung. Auf der anderen Seite Muskelaufbau, Widerstand und gezielte Kräftigung. In der Praxis passen beide Ansätze jedoch sehr gut zusammen.
Wer Pilates und Krafttraining sinnvoll kombiniert, trainiert nicht nur einzelne Muskelgruppen, sondern verbessert auch Haltung, Stabilität, Beweglichkeit und Bewegungskontrolle. Genau darin liegt der große Vorteil dieser Verbindung.
Warum Pilates und Krafttraining ein perfektes Team sind
Mehr Stabilität
Pilates stärkt besonders die tiefliegende Rumpfmuskulatur und verbessert die Körperkontrolle. Diese stabile Grundlage hilft auch beim Krafttraining – zum Beispiel bei Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritten, Deadlifts oder Schulterdrücken.
Ein kräftiger und gut kontrollierter Rumpf sorgt dafür, dass Bewegungen sauberer ausgeführt werden können. Das macht das Training effektiver und kann dabei helfen, Fehlbelastungen zu vermeiden.
Mehr Beweglichkeit
Während Krafttraining vor allem Muskeln stärkt und die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert, fördert Pilates Beweglichkeit, Mobilität und geschmeidige Bewegungsabläufe. So entsteht ein ausgewogenes Training, das Kraft und Flexibilität miteinander verbindet.
Gerade für Menschen, die viel sitzen oder einseitig belastet sind, kann diese Kombination sehr sinnvoll sein. Kraft allein reicht oft nicht aus – der Körper braucht auch Beweglichkeit und Kontrolle.
Bessere Körperwahrnehmung
Die langsamen und kontrollierten Bewegungen im Pilates schulen die Wahrnehmung für Haltung, Atmung und Muskelspannung. Diese bewusste Körperkontrolle lässt sich direkt auf das Krafttraining übertragen.
Wer Bewegungen präziser spürt, trainiert oft sauberer. Das gilt besonders bei Übungen mit Zusatzgewicht, bei denen Technik und Kontrolle entscheidend sind.
Mehr Intensität mit kleinen Gewichten
Krafttraining muss nicht immer schwer sein. Auch leichte Zusatzgewichte können einen deutlichen Trainingsreiz setzen – besonders dann, wenn Bewegungen langsam, kontrolliert und bewusst ausgeführt werden.
Trainingsgeräte wie bala Bangles oder der bala Beam erhöhen die Intensität vieler Pilates-Übungen und machen das Training abwechslungsreicher. Das ist besonders praktisch für alle, die zu Hause trainieren und keine großen Geräte verwenden möchten.
Wie oft sollte man Pilates und Krafttraining kombinieren?
Eine ausgewogene Trainingswoche kann je nach Ziel, Fitnesslevel und Alltag unterschiedlich aussehen. Als Orientierung könnte eine sinnvolle Kombination beispielsweise so aufgebaut sein:
- 2 bis 3 Einheiten Krafttraining
- 2 Einheiten Pilates
- 1 bis 2 lockere Spaziergänge oder Mobility-Einheiten
- mindestens 1 Erholungstag
Natürlich hängt die ideale Mischung immer von den persönlichen Zielen ab. Wer stärker werden möchte, legt den Schwerpunkt eher auf Krafttraining. Wer mehr Beweglichkeit, Haltung und Körperkontrolle verbessern möchte, kann Pilates stärker gewichten.
Wichtig ist vor allem, dass das Training regelmäßig stattfindet und gut zum eigenen Alltag passt. Ein realistischer Trainingsplan ist langfristig wertvoller als ein zu ambitionierter Plan, der nach kurzer Zeit nicht mehr umgesetzt wird.
So kombinierst du Pilates und Krafttraining zu Hause
Für ein abwechslungsreiches Home-Workout braucht es keine große Auswahl an Geräten. Bereits wenige, vielseitig einsetzbare Trainings-Tools reichen aus, um Kraft, Stabilität und Beweglichkeit effektiv zu trainieren.
Eine mögliche Kombination könnte so aussehen:
Pilates mit bala Bangles
Die bala Bangles eignen sich besonders gut, um klassische Mattenübungen intensiver zu gestalten. Sie können an Hand- oder Fußgelenken getragen werden und erhöhen den Trainingsreiz bei kontrollierten Bewegungen, ohne das Training schwerfällig wirken zu lassen.
Kraftübungen mit dem bala Beam
Der bala Beam kann für Übungen wie Schulterdrücken, Rudern, Deadlifts oder Ausfallschritte eingesetzt werden. Er bringt zusätzliches Gewicht ins Training, bleibt dabei aber handlich und vielseitig.
Ganzkörpertraining mit dem bala Kettleball
Mit dem bala Kettleball lassen sich klassische Kraftübungen wie Goblet Squats, Deadlifts oder Kettlebell Swings ausführen. Diese Übungen stärken Beine, Gesäß, Rücken und Rumpf und eignen sich gut für ein kompaktes Ganzkörpertraining.
Stabilitätstraining mit dem bala Power Ring
Der bala Power Ring sorgt bei Pilates-Übungen für zusätzlichen Widerstand und eine gezielte Muskelaktivierung. Besonders Beine, Gesäß, Arme und die tiefe Rumpfmuskulatur können damit effektiv angesprochen werden.
Gerade die Kombination verschiedener Trainingsgeräte sorgt dafür, dass das Workout abwechslungsreich bleibt und unterschiedliche Muskelgruppen gezielt trainiert werden.
Fazit: Pilates oder Krafttraining? Am besten beides.
Pilates oder Krafttraining? Die eigentliche Antwort lautet: Pilates und Krafttraining.
Während Krafttraining Muskeln aufbaut und die körperliche Leistungsfähigkeit steigert, verbessert Pilates Stabilität, Beweglichkeit und Körperkontrolle. Gemeinsam bilden beide Trainingsformen eine ideale Grundlage für ein ausgewogenes und nachhaltiges Training.
Wer Pilates und Krafttraining kombiniert, profitiert langfristig von mehr Kraft, einer besseren Haltung und einem bewussteren Körpergefühl – egal, ob im Fitnessstudio oder beim Training zu Hause.
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